Historie

Historie

IBK-Interessengemeinschaft Begauer Karneval
Begauer Karnevalsgesellschaft 1991 e. V.

IBK-Interessengemeinschaft Begauer Karneval
 

Die heutige Begauer Karnevalsgesellschaft 1991 e. V. wurde am 23. Februar 1991 in Alsdorf-Begau gegründet. Zweck des Vereins ist die Pflege und Förderung des rheinischen Brauchtums Karneval in Fortführung der Tradition der am 23. Februar 1991 aufgelösten Interessengemeinschaft Begauer Karneval - IBK - gegründet 1975.

 

Doch zurück zu den Anfängen. Seit dem Jahr 1975 betätigen sich alle Ortsvereine in der Interessengemeinschaft Begauer Karneval und pflegen so das Brauchtum. Schon früh schloss man sich dem Karnevalsausschuss Hoengen sowie dem Verband der Karnevalsvereine Aachener Grenzlandkreise e. V. an. Zu den wichtigsten Veranstaltungen in der närrischen Zeit gehörten die "Disco", der Gala-Abend, der karnevalistische Frühschoppen sowie das Kinderkostümfest. Erstmalig fanden diese Veranstaltungen in einem großen Zelt statt. Bedingt durch die weltpolitischen Ereignisse (Golfkrieg) konnten nicht alle Veranstaltungen stattfinden. Der Umzug am Karnevalssonntag sowie der Rosenmontagszug fielen ersatzlos aus. Die Session 1990/91 sollte die letzte unter dem Mantel der IBK sein. Der letzte Vorstand unter dem 1. Vorsitzenden Wilfried Bündgens, den 2. Vorsitzenden Manfred Kuckelkorn, dem 1. Geschäftsführer Friedhelm Krämer und dem Kassierer Friedel Schäfer stellten mit der Abgabe des Geschäftsberichts für die abgelaufene Session den Antrag zur Auflösung der Interessengemeinschaft und zur Gründung einer eigenständigen Karnevalsgesellschaft. Auf der Jahreshauptversammlung am 23. Februar 1991 wurde hierüber entschieden. Als Begründung führte man an, dass es für die IBK mit der einzigen Einnahmequelle aus dem Verkauf von Gönnerkarten und Eintrittskarten langfristig nicht möglich sei, Karnevalsveranstaltungen durchzuführen. Die Folge wäre ein Untergang des Karnevals in der Form, wie er seit Jahren durch die ideelle und tatkräftige Aufrechterhaltung einiger weniger Aktiven noch Bestand hatte.

 

Begauer Karnevalsgesellschaft 1991 e. V.

 

So schritt man am 23. Februar 1991 in der Gaststätte "Heidekrug" zur Tat. Man traf sich zur Gründungsversammlung der Begauer Karnevalsgesellschaft 1991 e.V.. Der erste Vorstand setzte sich folgendermaßen zusammen: 1. Vorsitzender Wilfried Bündgens, Vizepräsident Manfred Kuckelkorn, Geschäftsführerin Monika Paffen, Schatzmeister Friedel Schäfer, Zeremonienmeister Matthias Schneiderwind und 1. Beisitzer Friedhelm Krämer. In den folgenden Jahren waren  die Zeltveranstaltungen ein fester Bestandteil des karnevalistischen Lebens im Ortsteil Begau.

Alle bekannten Größen des rheinischen Karnevals wurden in dieser Zeit "auf der Begau" begrüßt. Ob die Kallas vom Rhijn, Et Söneke, De Karamba Männcher, Willi Finken, Der Tulpenheini oder Peter Kerscher, um nur einige zu nennen: alle wurden hier begrüßt und gefeiert. Da Karnevalisten die Feste feiern, wie sie fallen, konnte man im Januar auf 2x11 Jahre IBK/BKG zurückblicken. Im vollbesetzten Festzelt führte Ulrich Engel durch ein hervorragendes Programm.

 

Kinderprinzenpaare

 

Im Jahr 1993 bestieg mit Tim Krämer erstmals ein Mitglied der Begauer Karnevalsgesellschaft den Thron des Kinderprinzen. Mit Prinzessin Sandra (Eichner) regierte er die närrische Kinderschar.

Im Jahr 1997 waren es gleich zwei BKG Mitglieder Florian I. (Joussen) und Svenja (Niedersteggaber) jubelten in der Session 1996/97 dem närrischen Nachwuchs in Hoengen, Warden, Mariadorf und Begau zu. Beide Karnevalisten waren zudem aktive Tänzer der Gesellschaft.

 

Prinzenpaare

 

Die IBK/BKG stellte bisher drei Prinzenpaare für die ehemalige Gemeinde Hoengen. Im Jahr 1980 bestieg als erstes Begauer Prinzepaar Hans-Josef I. und Ilse (Wark) den Narrenthron des Karnevalsausschusses Hoengen. In der Session 1988/89 wurde das närrische Volk der Stadtteile Hoengen, Mariadorf, Warden und Begau von Prinz Friedhelm I. (Krämer) und Ihrer Lieblichkeit Magret regiert. In der Session 1991/92 führte der Präsident der BKG als Wilfried I. (Bündgens) mit Prinzessin Silvia (Feyerl) durch die "jecke Zeit"

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